Imkerei der Firma Walter


Vorwort:
Viele Menschen fürchten sich vor den kleinen, summenden Helfern der Natur. Aber den Honig, den die Bienen produzieren, mögen fast alle Menschen, egal ob groß oder klein.
Außerdem schätzen wir natürlich das Obst, die Beeren und die


Blumen, die für die Bienen sorgen.
Denn ohne Bienen gäbe es viel weniger Nahrung und Natur.
Die Bestäubungsarbeit, die von Bienen geleistet wird, ist der Grund, warum die Biene das drittwichtigste Wirtschaftstier in Deutschland ist.



Das Bienenvolk
Jeder kennt Bienen, aber was sich hinter einem komplexen Bienenvolk verbirgt, wissen leider nur die wenigsten Menschen. Die Biene lebt nicht alleine, sondern in einem Bienenvolk. Im Sommer können in "einem" Bienenvolk bis zu 50.000 Bienen leben. Im Winter geht die Zahl im Volk auf etwa 8.000 - 12.000 Bienen zurück.
Der Imker bietet den Bienen Bienenkörbe (Lüneburger Heide) oder in unseren Landen Bienenkisten an. Diese sind, je nach Vorliebe des Imkers, aus Holz oder Styropor. In diesen Kisten (Bienenvolk, Bien oder Beute) bilden die Bienen einen Staat. Der Bienenstock, in dem das Volk um Ihre Königin herum lebt, wird aus Wachs gebaut. Aus dem selbst hergestellten Wachs formen die Bienen Waben, in die die Königin im Sommer bis zu 2.500 Eier pro Tag ablegt. Aber nicht nur die Brut kommt in die Waben, sondern auch Honig und Pollen.
Der größte Teil des Volkes besteht aus weiblichen Bienen. An ihrer Spitze ist, wie schon erwähnt, die Königin,
(Lebendauer drei bis vier Jahre). Es ist ein Gerücht (zum Beispiel aus den Filmen Biene Maja oder Bee Movie), das jede Biene nur eine


Aufgabe bekommt.
Vielmehr ist es so, dass jede weibliche Biene (mit Ausnahme der Königin) im Laufe ihres kurzen Bienenlebens (30 bis 40 Tage bei Sommerbienen; drei bis 4 Monate bei Winterbienen) verschiedene Aufgaben durchläuft.
Sofort nach der Geburt durchläuft die Biene diese Stationen:
Brutpflege, Putzer, Versorgung der Königin, Wabenbau, Einflugzeit um die Beute, Schutz der Bienenbeute, Wasserträger, Kundschafter und natürlich die Sammler.
Wie Sie sehen, kann das Thema Biene nicht so einfach beschrieben werden.
Jede dieser Stationen hier genau zu beschreiben wäre sicher zu viel und würde bei weitem den Rahmen einer gut überschaubaren Homepage sprengen.
Nur soviel sollten Sie wissen und vielleicht beim nächsten Honigbrot bedenken:
Bis das Glas mit Honig gefüllt ist, vergeht eine sehr lange und arbeitsreiche Zeit, in der die Biene beeindruckendes zu leisten hat.



Die Arbeit des Imkers
Als ich meiner Frau sagte, dass ich nun, neben Baumkontrolleur und Obstbaumwart, auch noch Imker werden möchte, fragte sie mich: "Ja kannst Du das denn überhaupt?" Darauf wußte ich keine Antwort. Also suchte ich mir einen Bienenpaten und studierte viele Bücher zum Thema Bienenhaltung und Imkerei.
Nun, nach einiger Zeit und nachdem unsere Familie jeden morgen unseren Honig aufs Brot streicht, kann ich sagen, die Antwort ist "Ja" .
Ich weiß zwar lange noch nicht alles über Bienen, und das wird auch noch viele Jahre dauern. Aber meine Bienen fliegen, sind gesund und produzieren unseren ersten Honig.
Im Laufe eines Bienenjahres hat der Imker einige Arbeiten zu leisten.
Er stellt die Behausung (Brut und Honigraum) mit Rähmchen, Mittelwänden, und alles was dazu gehört, den Bienen je nach Bedarf zur Verfügung.


Er achtet auf die Gesundheit im Volk.
Milben, Ameisen und andere Krankheiten können einem Bienenvolk stark zusetzen oder sogar zerstören.
Er achtet auf den Schwarmtrieb und die Gesundheit des Volkes und stellt das Bienenvolk auf den Winter ein.
Er erntet (Ausschleudern).
Diese Ernte kann je nach Jahr und Tracht 20 bis 40 Kilo pro Jahr und Volk betragen.
Diese und viele Arbeiten mehr sollte der Imker für seine Bienen leisten.
All diese Punkte könnten am Anfang abschrecken und wirken verwirrend.
Aber wie bei vielen anderen Dingen ist es auch bei der Imkerei.
Es macht Spaß und ich sage Ihnen, es macht sogar sehr viel Spaß und wer einmal mit der Imkerei angefangen hat, wird dieses Hobby nicht mehr los.
Man erntet nicht nur den Honig, sondern leistet zusätzlich einen großen Beitrag für die Natur.


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